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treibhaus on the way:
AUSSTELLUNG / SZENE LITAUEN
11.12.2010 bis 23.01.2011
Wo: Fischladen, Hoyerswerdaer Str. 36, 01099 Dresden
Vernissage: 11. Dezember 2010, 18.00 Uhr
Musik: Jochen Deutsch
"signs" – Lina Sniraite, Alma Veiveryte, Židrija Janusaite, Betina Gärtner, Vytis Mackevicius
Das treibhaus setzt mit der Ausstellung „ signs“ die im Juli mit der Performance der Band „Avaspo“
begonnene Veranstaltungsreihe „Szene Litauen“ fort. Im zweiten Teil präsentieren fünf Kunststudenten
aus Litauen ihre Arbeiten dem Kunstinteressierten Publikum. Die jungen Künstler stehen exemplarisch
für eine zeitgenössische, freie Form der litauischen Kunstszene.
Neue Sichtweisen. Jeder versucht auf seine Art die allzu festgefahrenen Regeln der Gesellschaft und
des gesellschaftlichen Zusammenlebens aufzulockern, indem er sich frei bewegt und versucht neue
Sichtweisen und Blickwinkel zu vermitteln. Die Künstler der Ausstellung „signs“ wollen mit ihren
Arbeiten diese innere Freiheit und die Beweglichkeit des Geistes nach Außen tragen. Die ausstellenden
Künstler sind Studenten, die an der Kunstakademie in Kaunas/Litauen mit Bachelor oder Magister
abgeschlossen haben.
Lina Sniraite, Alma Veiveryte und Židrija Janusaite haben Malerei studiert und konzentrieren sich in
ihren Arbeiten auf persönliche Erfahrungen und verarbeiten diese in einer eigenen zeichenhaften
Sprache: so verwandeln sich Symbole der Außenwelt in abstrakte räumliche Flächen, die einen ganz
eigenen inneren Zusammenhang haben.
Betina Gärtner und Vytis Mackevicius improvisieren hingegen mit ganz konkreten Formen und
Strukturen, die immer wieder Grundlagen für neue Zusammenhänge bilden. So entstehen unerwartete
und neue Strukturen, die mit den neuinterpretierten Zeichen und deren Bedeutung im Kontext stehen.
Vytis hat ebenfalls Malerei studiert und Betina angewandte Keramik.
Alle Künstler sind frei schaffend und gehören im Moment keiner Gruppierung oder Vereinigung an.
Weitere Veranstaltungen zur Ausstellung werden kurzfristig bekanntgegeben.
Artikel zur Ausstellung in der Hochschulzeitung ad-rem
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DOPPELAUSSTELLUNG „LOKALGEWÄCHSE 2010“ TEIL 3 + TEIL 4
14.10.2010 bis 13.11.2010 Doppel-Vernissage: 14. Oktober 2010, 19.30 Uhr
Musik: Volkmar Hoff (Schlagzeug) und Max Loeb (Gitarre), Mr. FLuX (IDM, Klick-Klack Folk, DD)
TREIBhAUS - Die Finissage zum Auszug: 13. November 2010, ab 16.00 Uhr
GALERIE: "plus minus einhundert Prozent" – Matthias Materne, Jakob Flohe
Matthias Materne (*1979) studiert bei Prof. Eberhard Bosslet und Jakob Flohe (*1981) bei Prof. Ralf Kerbach.
KABINETT: "Expeditionen" – Anett Bauer / Malerei und Grafik
Grundzug der malerischen Arbeiten von Anett Bauer (*1986) ist das Spiel mit der Farbe und deren Erscheinungsformen. Figuren entstehen, verschwinden wieder und hinterlassen Spuren auf Papier und Leinwand. Farbschlieren und Kleckse formen assoziative Gebilde. Die Künstlerin begibt sich im Atelier auf Forschungsreise durch die eigenen Bildwelten, und auch der Betrachter kann sich dieser „Expedition“ anschließen.
www.kunstknall.de/pages/AnettBauer
www.jakobflohe.de
www.kunstknall.de/pages/MatthiasMaterne
kunsthochschule.blogspot.com
Mit freundlicher Unterstützung durch die Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.
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GALERIE
29.09.2010 bis 02.10.2010
Colored Gigs Vol. 2 - Siebdruck Gigposter Show
Vernissage ist am Mittwoch,
dem 29. September 2010, 19.00 bis 22.30 Uhr,
mit DJs und Akustik-Blues von Lasse Reinstrœm.
Nachdem 2009 die Siebdruck-Postershow "Colored Gigs" ein überraschender Publikumserfolg war, können wir in diesem Jahr eine Fortsetzung erleben. Die Ausstellung beleuchtet erneut auf unkonventionelle Weise die aktuellen Tendenzen innerhalb der vielfältigen "Gigposter-Szene". Gezeigt werden gerade nicht die in riesigen Auflagen entstandenen Tourposter für diverse Bands, sondern streng limitierte, im aufwändigen Siebdruckverfahren hergestellte, individuelle Konzertposter, die meist ein einzelnes Event bewerben oder besser: illustrieren. Diese Kunstwerke sind während der Austellung nahezu zu Schnäppchenpreisen zu erwerben. Die internationalen Künstler werden direkt vor Ort sein, um ihre neuesten Werke vorzustellen, während im HIntergrund Djs Platten auflegen und nach Ausstellungsende Bands in der benachbarten Groove Station spielen. Eine Symbiose aus Bild und Klang, wie sie auch die Posterkünstler kreieren!
Die Postershow ist danach bis zum 02.10.2010 täglich von 16.00 bis 22.30 Uhr geöffnet.
Guy Burwell (USA)
Michael Michael Motorcycle (USA)
Justin Santora (USA)
Lil Tuffy (USA)
Gina Kelly (USA/France)
Señor Burns (D)
Mitchum A.D. (D)
Wildsmile (DD)
Gregor Koerting (DD/China)
Lars P. Krause (DD)
Am Donnerstag, dem 30.09. 2010 ab 22.00 Uhr spielen in der Groovestation die Bands: Barberos und Turbophob. Am Abschlussabend, dem 01.10. 2010 ist die Ausstellung bis 22.00 Uhr geöffnet, mit anschliessendem
„Fireabend“
mit den Bands: Mad Cows on Fire, Asses on Fire und Wheels on Fire!
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GALERIE
08.07.2010 bis 07.08.2010 Lucas Oertel "Die Riesenangst"- Malerei und Grafik
Vernissage am Donnerstag den 08. Juli 2010, 19.30 Uhr
Musik: T.quail (Elektroelektronik)
Eröffnungsreden: Morris Vollmann
Die Gemälde des Künstlers sind bevölkert von Mischwesen, die mal menschlicher und mal tierischer anmuten. Sie bewegen sich in einem Phantasiereich auf der Leinwand und ihre Gesten haben etwas Unbefangenes, Unverdorbenes. Sie wirken aufrichtig und ehrlich, doch ist ihr Miteinander oft konfliktreich und durchzogen von untergründigen Spannungen.
Auszuge aus der Eröffnungsrede:
Dass der Schein trügt, ist mittlerweile zur Binsenweisheit verkommen, die so
wahr ist, dass wir es uns zu oft schon darin gemütlich machen. Bei der heute
zu eröffnenden Ausstellung vom Lucas Oertel wird uns die Erinnerung daran
abgenötigt, denn seine Werke konfrontieren uns auf unmissverständliche Weise
mit unserem Vorurteil des oberflächlichen Blickes. Wer sich im Ausstellungsraum
umschaut, meint sich (vielleicht) im ersten Moment umgeben von farbigen
Karikaturen in der Art von Manfred Deix oder von drolligen Charakteren aus
einer künstlerischen Muppetshow. Erst im weiteren Verweilen meldet sich ein
gewisses Unbehagen: Die hier abgebildeten Wesen sind weder Mensch noch Tier,
obwohl sie doch menschlich wirken. Sie sind auch nicht gar so drollig, wie wie sie
im ersten Augenblick erscheinen.
komplette Rede als Pdf-download (120 KB)
Lucas Oertel (*1983 in Dresden) studierte von 2002 bis 2008 an der HfBK Dresden und ist seit 2008 Meisterschüler bei Prof. Peter Bömmels.
www.lucasoertel.de
Begleitend findet für Kinder am 10.07.2010, 15.00 Uhr ein Führung durch die Ausstellung, mit anschließendem Malkurs statt.
Leitung: Lucas Oertel, Sylvia Pásztor
Wir beginnen mit einem kleinen kindergerechten Exkurs in die Geschichte der Malerei und die Gesetzmäßigkeiten des Bildes (Farbe, Form, Bewegung, Kontrast, Licht, Technik). Dann wird das, was in der Theorie vorgestellt wurde, praktisch umgesetzt. Jedes Kind kann mit Farbe und Pinsel individuell für sich oder durch die Kursleiter angeleitet zu Bildern finden. Materialien werden gestellt. Mitzubringen ist nur die Lust am Gestalten.
Um vorherigen Anmeldung per Email unter post[at]galerietreibhaus.de wird gebeten!
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GALERIE
27.05.2010 bis 03.07.2010 Ausstellungsreihe „Lokalgewächse 2010“ Teil 2: Pilz / Dreher / Morgenstern - Malerei,
Zeichnung, Raumarbeiten
Vernissage am Donnerstag den 27. Mai 2010, 19.30 Uhr
Eröffnungsreden: Janina Müller
Musik: Violinenduo Aglaia Dahmen und Uwe Ulbrich + zum Ausklang Loungemusik vom DJ „One of Saturn“
Auszüge aus der Eröffnungsrede:
Vielleicht wird es der Betrachter dieser Ausstellung noch nicht zur Kenntnis genommen haben: Doch mit seinem Ankommen, indem er das Vestibül passierte, ist dieser unmerklich flüchtiger Teil eines Kunstwerkes geworden. Fast könnte man von einem Taschenspielertrick sprechen, den Heidi Morgenstern da nonchalant vollführt. Mit der Verwendung einfachster Mittel, wie die zweier Scheinwerfer und eines gespannten Lakens, das zum Rauminventar gehört, erzielt die Künstlerin, die es dabei nicht auf Täuscherei abgesehen hat, Verblüffendes. Ähnlich des Funktionsmodus einer Laterna Magica, werden die vom Lichtkegel der Scheinwerfer eingefangen Gegenstände auf das Stofftuch gebannt.
„Der Raum ist das Dazwischen“ und dieses Dazwischen, das nicht anhand konkreter Grenzen auszumachen sei, entziehe sich, so die Künstlerin Eileen Dreher, einer Definition. Diese Überlegung findet Eingang in die künstlerische Auseinadersetzung: Dem Betrachter offenbaren sich auf der Leinwand transitorische Zustände, die sich ebenfalls einer Konkretisierung entziehen. So lösen die im Bild mit dem Titel „Die ich rief“ lasierten Schichtungen, das Ineinanderwaschen der verschiedenen Grauabstufungen und der vereinzelten blauen sowie grünen Schlieren Ambivalenzen aus. Verstärkt durch die dynamisch ondulierende Pinselführung entsteht eine Art Interzone, dergestalt, dass es unklar bleibt, ob Momente des Verschwindens oder des Aufdeckens vonstatten gehen. Die ausgelösten Assoziationen beim Rezipienten schwanken mithin zwischen Tiefseetaucher oder Fallschirmspringer.
"Die geradezu physische Konfrontation mit dem Bildträger sowie das Prozessuale sind das Spezifikum der künstlerischen Arbeitsweise Friederike Pilz. Hierfür lässt sich exemplarisch die langwierige Beschäftigung mit einer Zeichnung anführen, von der die Künstlerin, im Zuge einer Buchveröffentlichung, 125 Stück geschaffen hat. Der Prototyp jenes Konvoluts an Zeichnungen entstand binnen vier Minuten. Für die darauf folgenden, mit minimalen Veränderungen versehenen 124 Anfertigungen benötigte sie jeweils circa 30 Minuten. In den Zeichnungen greift Friederike Pilz auf ein selbsterarbeitetes Formenvokabular zurück. Es lassen sich daher serielle Strukturen sowie die Wiederkehr einzelner Bildgegenstände erkennen, die jeweils neu im Bildraum installiert und kombiniert werden.
komplette Rede als Pdf-download (64 KB)
Heidi Morgenstern (*1981 in Hoyerswerda) studiert bei Prof. Christian Sery, Friederike Pilz (*1982
in Berlin) bei Prof. Ulrike Grossarth und Eileen Dreher (*1980 in Köthen) bei Prof. Hans-Peter
Adamski.
www.kunstknall.de/pages/EileenDreher
www.kunstknall.de/pages/HeidiMorgenstern
Mit freundlicher Unterstützung durch die
Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.
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KABINETT
22.04.2010 bis 19.06.2010 Ausstellungsreihe „Lokalgewächse 2010“ Teil 1: Sophie Uchman – grüne Soße
Vernissage am Donnerstag den 22. April 2010, 19.30 Uhr
Musik: Subtett "abgespeckt" (DD)
Den Auftakt der diesjährigen Lokalgewächsreihe gibt am 22.04.2010 die Künstlerin Sophie Uchmann mit ihrer Ausstellung „Grüne Soße“.
Nahezu einem archäologischen Impetus folgend, begibt sich die Künstlerin auf die Suche nach den unterschiedlichsten Materialien, die sie, wie am Beispiel der Gemeinschaftsarbeit "without bones" (Ostrale 2008) deutlich wird, geradezu expressis verbis verdichtet: In einem 16 qm großen Raum befindet sich an zentraler Stelle ein aus Kunstharz gegossener Tisch. In diesem hatten die Künstlerin Knochen eingegossen, die sie zuvor auf dem Schlachthofgelände gefundenen hatten. Komplettiert wurde die auratische Szenerie mit bildhauerischen Objekten und Wohngegenständen, die ein Interieur bildeten.
Die Arbeiten Sophie Uchmanns lösen überdies nicht selten Irritationsmomente beim Betrachter aus. Mit ihrer Videoarbeit "Naturstudie" (2008) ficht die Künstlerin die konventionellen Sehgewohnheiten an. In jenem Video zeigen sich dem Zuschauer Linien, die sich vordergründig rhythmisch von links nach rechts bewegen. Doch bei genauerem Studieren löst sich das rein Grafische auf und es konturiert sich das Bild der Aufnahmesituation und auch der tatsächliche Taktgeber wird plötzlich erkennbar – es sind nämlich Hochspannungsleitungen, die von der Künstlerin aus einem fahrenden Zug heraus eingefangen worden. Die Modi der gewohnten Wahrnehmung werden schließlich nochmals gebrochen, indem Uchmann das Video auf einem abgebeizten Tisch projiziert, sodass der Rezipient angehalten ist, auf die Tischoberfläche zu blicken, um sich das Video anschauen zu können.
Sophie Uchman (*1981 in Kassel) studiert an der HfBK Dresden bei Prof. Lutz Dammbeck. Sie arbeitet material- und medienübergreifend. Dabei experimentiert sie mit verschiedenen Techniken, immer auf der Suche nach dem zum jeweiligen Thema passenden Medium.
www.kunstknall.de/pages/SophieUchman
Mit freundlicher Unterstützung durch die Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.
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GALERIE
25. 03. 2010 bis 22. 05. 2010 HERRMANN & LEHMANN – Malerei und Comics
Vernissage am Donnerstag den 25. März 2010, 19.30 Uhr
Musik: Sebastian Lohse (DD)
Eröffnungsreden: Morris Vollmann
Finissage am Samstag den 22. Mai 2010, 18.00 Uhr
Musik: Nellis Elefant (DD)
Im März präsentiert das treibhaus unter dem Glasdach ein dynamisches Duo:
Matthias Lehmann (*1983) arbeitet seit nunmehr über zehn Jahren im Bereich der sequenziellen Kunst – er zeichnet Comics. Auch während seines Studiums ließ ihn diese Form des Geschichtenerzählens nicht los. Er kreiert oft aberwitzige und immer hintersinnige Bildergeschichten und reduziert seine Gedankenblitze nicht selten auf comic-stills statt -strips. In diesen tritt eine Armee unbekannter und verkannter Nicht-So-Superhelden auf und kämpft gegen die Absurdität der Alltagswelt. Mittlerweile haben vor allem die Charaktere „Bohne“ und „Hase“ einen prominenten Platz in Lehmanns Universum erobert.
Die Ideen für Matthias Antonio Herrmanns (geb. 1978) Bilder entwickeln sich in langwierigeren Prozessen der Auseinandersetzung mit der Leinwand. Nicht selten arbeitet er an einem Bild mehrere Monate oder Jahre. Seine Sujets vereinen auf eigentümliche Weise realistische und verfremdete Elemente. Hermanns Suche nach einer präzisen Ausdrucksweise findet auf diese Weise zu einer eigenständigen, persönlichen Perspektive, die nicht im Abstrakten verharrt, sondern den Willen zu Konkretion offenbart. Seine Bilder vermitteln die Sehnsucht nach einer gemalten Welt, in der die Farbe lebt.
Auszuge aus der Eröffnungsrede:
Der Untertitel dieser Doppelausstellung Malerei und Comic legt es uns
beim ersten Vernehmen nahe, eine Grenze zwischen den beiden ausstellenden
Künstlern zu ziehen: hier die Malerei, dort die comics. Träfe dies zu, wäre
meinen einleitenden Worten eine klare und einfache Struktur vorgeben, und es
bliebe nur noch zu erläutern, warum die Äpfel da und die Birnen eben dort hin
gehörten. Allerdings haben Mathias Antonio Herrmann und Matthias Lehmann
Ihnen, Euch und mir einen Kunstsalat angerichtet, der eine solche angenehme
Schematisierung verhindert und viel intensivere Genüsse verspricht.
Zunächst einmal freue ich mich, dass ich mich an diesem Experiment und
Grenzüberschreitung gewohnten Ort nicht weiter mit der Frage aufhalten muss,
ob Comics überhaupt Kunst seien oder nicht vielmehr die Jugend verdürben.
komplette Rede als Pdf-download (64 KB)
Beide Künstler studierten bis 2009 an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei den Professoren Peter Bömmels und Lutz Dammbeck.
www.docmathew.de
www.comicmatscher.myblog.de |
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KABINETT
25.02.2010 bis 17.04.2010 Kristina Berndt/Andre Schulze – Malerei und Objekt-Malerei
Eröffnung am Donnerstag den 25. Februar 2010, 19.30 Uhr
Musik: digitallessons (DD) In den Arbeiten von Kristina Berndt (*1984 in Greifswald) werden (Landschafts-) Räume zum Vermittler einer Stimmung, - eines Gefühls, - das sich zwischen dem unmittelbar erlebten Sinneseindruck beim Betrachten eines Ortes oder einer Begebenheit, der Erinnerung an eine frühere, schon vergessen geglaubte Stimmung und dem „Blick ins Leere“ – dem sich auflösenden Gefühl bewegt. Ein Augenmerk in ihrer Malerei liegt auf dem Spannungsfeld zwischen Weite und Ferne – Nähe und Enge.
Bei Andre Schulze (*1982 in Dresden) spielen das Erlebnis von Landschaft und Natur, Architektur und Stadtlandschaft, Werbung und Medien und verschiedene Einflüsse aus der Erinnerung eine wichtige Rolle. Die Ausseinandersetzung mit dem Phänomen Landschaft besitzt eine hohen Stellenwert in seiner künstlerischen Vorgehensweise. Er entnimmt Landschafts- und Architekturfragmente und setzt sie in einen neuen Sinnzusammenhang. Jedes Objekt, egal ob ein Baum, eine Straßenlampe oder ein Felsen ist in seiner Erinnerung emotional besetzt. Diese Emotionalität versucht er dem Objekt im Bild oder Modell wiederzugeben. Hinzu kommt dabei die Komponente der Malerei, welche ihm die Möglichkeit bietet, Objekte nach seinen Vorstellungen zu bearbeiten und zu verändern.
Beide Künstler sind Studenten der HfBK Dresden im Studiengang bildende Kunst. Kristina Berndt in der Fachklasse von Prof. Ralf Kerbach und Andre Schulze bei Prof. H.P. Adamski. www.andreschulze.com
www.kunstknall.de |
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GALERIE
21.01.2010 bis 20.03.2010
Julia Sossinka – Blattwerk / Malerei und Grafik
Eröffnung am Donnerstag den 21. Januar 2010, 19.30 Uhr
Musik: a poor man’s memory (DD)
Mit Julia Sossinka (*1983 in Hattingen a.d.Ruhr) zeigt das treibhaus eine Vertreterin der jungen Düsseldorfer Kunstszene. Von 2002 bis 2009 studierte Sie an der Kunst-akademie Düsseldorf im Studiengang Malerei und seit 2003 in der Klasse von Prof. Markus Lüpertz. Ihre Malerei bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen abstrakten Gebilden und Gegenständlichen Formen, immer im Wechselspiel von pastosen, gegliederten und glatten Flächen.
Die Malerei und ihre Materie
Zwei Beobachtungen machen die Bilder von Julia Sossinka ungewöhnlich. Zum einen benutzt sie entgegen dem heutigen Trend oft kleine Formate, die wie Miniaturen wirken; zum anderen besitzen ihre Kompositionen einen koloristischen Reichtum von besonderer Deli-katesse. Der Blick dieser Künstlerin richtet sich auf eine Welt, die außerhalb der normalen Wahrnehmung liegt. Meistens erkennt der Betrachter vegetative Formen, z.B. Pilze, blütenähnliche Strukturen u.ä., ohne dass diese Naturausschnitte realistisch zu identifizieren wären. Die Farben bewegen sich in delikaten Zwischentönen, die lineare Elemente oder auch schwebende Farbwolken bilden können. Manchmal lässt der Farbauftrag erkennen, dass der Malakt sehr impulsiv und unter Zulassung spontaner Effekte stattfand; Spuren der Kraft, welche die Malerin aufwendete, bleiben in der Erscheinung des fertigen Werkes erhalten. Dynamik und Bedachtsamkeit als Methoden der Bildherstellung scheinen gleichberechtigt an der Malerei von Julia Sossinka beteiligt zu sein. Nicht zuletzt entsteht daraus eine haptische Qualität der Bilder, die dem Betrachter suggerieren, er könne die Malmaterie mit seinen Augen berühren. Das Sehen und der (gedachte) Tastsinn ergänzen sich. Nimmt der Betrachter die gesamte von der Künstlerin entwickelte Bildwelt in den Blick, so erscheint ein Zwischenreich. Das Sichtbare spielt eine Rolle, aber es kommt etwas Phantastisches hinzu, das jedoch nicht frei erfunden ist, sondern eher als Atmosphäre wirksam wird. Wenn die Malerei als Materie zur bildnerischen Aussagekraft gebracht wird, dann letztlich mit dem Ergebnis, dass sie konkret zu werden verspricht, aber im nächsten Augenblick sich in eine imaginäre Welt entzieht. Und dann entstehen für den Betrachter Möglichkeiten, die ihm zum Unsichtbaren hinter dem Sichtbaren führen können. Keiner seiner Blicke scheint jedoch ungefährlich zu sein, denn in der Natur gibt es neben dem Schönen auch das Giftige, das verführerisch schimmert.
Siegfried Gohr www.julia-sossinka.com
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KABINETT
14. 01.2010 bis 20. 02.2010 Anne Kern – Stille Wasser / Malerei auf Leinwand und Papier
Eröffnung am 14. Januar 2010, 19.30 Uhr Anne Kern (*1981 in Dresden) studierte von 2004 bis 2009 Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Die gezeigten Arbeiten unterschiedlichen Formates zeigen Gesichter in ungewöhnlicher Perspektive. Ihre Malerei bewegt sich im Spannungsfeld zwischen einer gegenständlichen und kubisch-abstrakten Formsprache. Schon während des Studiums an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, in der Fachklasse von Annette Schröter, stand das Gesicht, neben der Landschaft, im Mittelpunkt der 2009 diplomierten Malerin und Grafikerin Grundlage der malerischen Auseinandersetzung bildet das Erlebte, Erfahrene und Gesehene. Die Gesichter sind durch einen gesteigerten Ausdruck gekennzeichnet, der über die bloße Wiedererkennung hinausgeht. Die reduzierte Formen- und Liniensprache schält das Wesentliche der Dinge heraus, lässt Freiraum für eigene Interpretationen und stellt eine Distanz zum realen Abbild her. In den Arbeiten von Anne Kern kommt eine vierte Dimension zum Tragen. Sie entspricht dem Innenleben, dem Erleben, den Gefühlen der Porträtierten. Es geht um das Aufbrechen der äußerlichen Fassade. Der gleichzeitigen Darstellung von innen und außen - stille Wasser, die von einer Tiefe künden. www.anne-kern.de
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