www.kunstknall.de/pages/SophieUchman

Mit freundlicher Unterstützung durch die Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.

 
 

 
 

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In den Arbeiten von Kristina Berndt (*1984 in Greifswald) werden (Landschafts-) Räume zum Vermittler einer Stimmung, - eines Gefühls, - das sich zwischen dem unmittelbar erlebten Sinneseindruck beim Betrachten eines Ortes oder einer Begebenheit, der Erinnerung an eine frühere, schon vergessen geglaubte Stimmung und dem „Blick ins Leere“ – dem sich auflösenden Gefühl bewegt. Ein Augenmerk in ihrer Malerei liegt auf dem Spannungsfeld zwischen Weite und Ferne – Nähe und Enge.

Bei Andre Schulze (*1982 in Dresden) spielen das Erlebnis von Landschaft und Natur, Architektur und Stadtlandschaft, Werbung und Medien und verschiedene Einflüsse aus der Erinnerung eine wichtige Rolle. Die Ausseinandersetzung mit dem Phänomen Landschaft besitzt eine hohen Stellenwert in seiner künstlerischen Vorgehensweise. Er entnimmt Landschafts- und Architekturfragmente und setzt sie in einen neuen Sinnzusammenhang. Jedes Objekt, egal ob ein Baum, eine Straßenlampe oder ein Felsen ist in seiner Erinnerung emotional besetzt. Diese Emotionalität versucht er dem Objekt im Bild oder Modell wiederzugeben. Hinzu kommt dabei die Komponente der Malerei, welche ihm die Möglichkeit bietet, Objekte nach seinen Vorstellungen zu bearbeiten und zu verändern.

Beide Künstler sind Studenten der HfBK Dresden im Studiengang bildende Kunst. Kristina Berndt in der Fachklasse von Prof. Ralf Kerbach und Andre Schulze bei Prof. H.P. Adamski.

www.andreschulze.com
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Anne Kern (*1981 in Dresden) studierte von 2004 bis 2009 Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig.

Die gezeigten Arbeiten unterschiedlichen Formates zeigen Gesichter in ungewöhnlicher Perspektive. Ihre Malerei bewegt sich im Spannungsfeld zwischen einer gegenständlichen und kubisch-abstrakten Formsprache. Schon während des Studiums an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, in der Fachklasse von Annette Schröter, stand das Gesicht, neben der Landschaft, im Mittelpunkt der 2009 diplomierten Malerin und Grafikerin Grundlage der malerischen Auseinandersetzung bildet das Erlebte, Erfahrene und Gesehene. Die Gesichter sind durch einen gesteigerten Ausdruck gekennzeichnet, der über die bloße Wiedererkennung hinausgeht. Die reduzierte Formen- und Liniensprache schält das Wesentliche der Dinge heraus, lässt Freiraum für eigene Interpretationen und stellt eine Distanz zum realen Abbild her. In den Arbeiten von Anne Kern kommt eine vierte Dimension zum Tragen. Sie entspricht dem Innenleben, dem Erleben, den Gefühlen der Porträtierten. Es geht um das Aufbrechen der äußerlichen Fassade. Der gleichzeitigen Darstellung von innen und außen - stille Wasser, die von einer Tiefe künden.

www.anne-kern.de